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Rauchen aufgeben


By vurai - Posted on 02 November 2008

Das Rauchen der Gesundheit schadet und viel Geld kostet, ist den meisten Menschen bekannt und trotzdem rauchen sie weiter und nehmen die Risiken in Kauf. Einmal mit dem Rauchen angefangen, ist es schwer, wieder davon loszukommen. Rauchen ist kein Laster, sondern eine Sucht und immer mehr Menschen möchten sich endlich daraus befreien.

Die Nachteile des Rauchens

Finanzielle Belastungen und gesundheitliche Risiken wie Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrankungen und eine verminderte körperliche Leistungsfähigkeit sind nur die Spitze des Eisberges. Auch aus psychischer Sicht verursacht Rauchen starke Probleme, denn schon nach kurzer Zeit entsteht neben der körperlichen auch eine psychische Abhängigkeit. Ein Leben ohne Zigaretten wird unvorstellbar! Der Griff zur Zigarette gaukelt dem Raucher Entspannung und einen besseren Umgang mit Stresssituationen vor. Eine Zigarette wird zur Belohnung und ein Abend mit Freunden wird scheinbar noch geselliger, mit dem Glimmstängel. Viele Raucher erkennen sehr schnell den Teufelskreis, indem sie sich befinden und wünschen sich ein rauchfreies Leben.

Rauchen aufgeben

Die Entscheidung das Rauchen aufzugeben, ist schnell getroffen und doch kommt meist die Erkenntnis, dass der Weg zum Nichtraucher recht steinig ist. Es wäre falsch, sich davon entmutigen zu lassen, denn es lohnt sich durchzuhalten!
Der körperliche Entzug ist schnell überwunden, denn das Verlangen nach Nikotin hält im Körper nur wenige Tage an. Eventuell machen sich Nervosität und Unruhe breit, aber Schmerzen muss niemand befürchten.
Es ist vorteilhaft, sich im Vorfeld Strategien zu überlegen, wie den unangenehmen Gefühlen zu begegnen ist. Einen Apfel essen, viel Wasser trinken, in Ruhe einen Tee genießen, ein entspannendes Bad nehmen, sich mit etwas Schönem beschäftigen oder Spaziergänge an der frischen Luft können helfen sich abzulenken und das Verlangen nach Zigaretten dämpfen.
Alte Gewohnheiten und Raucher-Rituale haben im Nichtraucherleben keinen Platz mehr und lassen schnell Selbstzweifel und Ängste aufkommen. Spätestens jetzt erkennen viele, dass es ein hartes Stück Arbeit ist, dass Rauchen zu beenden. Trotzdem sollte ein Fehlschlag kein Grund zur Resignation sein. Es ist ratsam alle Raucherutensilien zu verbannen, denn bis das neue Leben als Nichtraucher zur Selbstverständlichkeit geworden ist, braucht es seine Zeit. Nach und nach verlieren alte Verhaltensmuster an Macht, es fällt immer leichter in kritischen Situationen gelassen zu bleiben und das Verlangen nach Zigaretten nimmt ab.

Methoden zur Entwöhnung

Es gibt viele Wege in ein rauchfreies Leben. Der Erfolg ist von der eigenen Einsicht und dem Willen abhängig, seinem Leben eine positive Wendung zu geben.
Eine sehr erfolgreiche Methode ist von Allen Carr. Sie basiert auf der sogenannten „Schlusspunktmethode“. In seinen Büchern und Seminaren wird vermittelt, wie es jeder schaffen kann, mit dem Rauchen Schluss zu machen. Es kommt Allen Carr darauf an, dass die Raucher die Hintergründe ihrer Sucht verstehen und die Sinnlosigkeit darin erkennen, um sich schließlich daraus zu befreien.
Hypnose und Akupunktur sind alternative Methoden zur Raucherentwöhnung. Die Hypnosesitzung umfasst circa zwei Stunden und zeigt Wege in eine rauchfreie Zukunft auf. Bei der Akupunktur werden mit Nadeln verschiedene Energiepunkte stimuliert. Dies beruhigt die Nerven, reduziert Mangelerscheinungen und es entwickelt sich ein Ekelgefühl gegenüber Tabak. Auch Nikotinersatzpräparate können, in der ersten Zeit der Entwöhnung, hilfreich sein.
Eine universelle Therapie gibt es leider nicht, aber am Ende des Weges wartet ein rauchfreies, gesünderes und vor allem selbstbestimmtes Leben!