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Nikotinpflaster


By vurai - Posted on 02 November 2008

Tödliche Sucht

Die Aufnahme der in Zigaretten enthaltenen Schadstoffe hat für hat für Gelegenheitsraucher, für Passivraucher, vor allem jedoch für Kettenraucher auf mittlere Sicht in der Regel verheerende Folgen. Krebserscheinungen im Lungen-, Mündhöhlen-, Speiseröhren-, Kehlkopf-, Magen-, Nieren- und Darmbereich sowie Herz- und Kreislauferkrankungen sind die bekanntesten durch das Rauchen hervorgerufenen Todesursachen. ABer auch das Raucherbein, also Gefäßverschlüsse der Beinarterien, Lungenblähung, Knochenschwund und eine chronische Bronchitits sind nachgewiesene Auswirkungen des Rauchens. Der so genannte Nebenstromrauch, den Passivraucher im Umfeld eines Raucher einatmen, enthält bei weitem mehr Schadstoffe als der Hauptstromrauch, den der Raucher selbst einatmet.

Wege aus der Nikotinfalle

Die dem Tabak zugesetzten Suchtstoffe machen es Rauchern sehr schwer, mit dem Rauchen langfristig und ohne rückfällig zu werden aufzuhören. Es gibt zahlreiche Methoden zur Raucherentwöhnung. Das Sofort-Aufhören, das langsame Ausschleichen und die Sparschweinmethode gehören genauso wie das Autogene Training zu den mentalen Verfahren, die eine starke Persönlichkeit voraussetzen und dennoch keine Garantie dafür sind, dass die Entwöhnung gelingt. Auch Kräuterzigaretten, Akupunktur, Nichtraucher durch Hypnose und Kaugummis können nur punktuell zum Nichtrauchen stimulieren und versprechen keinen nachhaltigen Erfolg.

Nikotinpflaster

Eine richtige Alternative zu den genannten Methoden sind Nikotinpflaster. Ein Nikotinpflaster wird an einer nicht prominenten Stelle am Körper unter der Kleidung dauerhaft aufgeklebt und regelmäßig ausgewechselt. So kann es über längere Zeiträume hinweg wirken. Das Nikotinpflaster beinhaltet eine geringe Menge Nikotin zwischen etwas 10 und 50 mg, das es nach und nach an den Körper abgibt. Der Raucher kann damit sofort mit dem schädlichen Rauchen aufhören, der Körper spürt jedoch keinen Nikotin-Entzug. Die Pflaster, die je nach Ausführung 16 oder 24 Stunden auf der Haut haften bleiben, übertragen in den ersten Wochen eine hohe Nikotin-Dosierung auf den Körper.

In den nächsten Wochen werden über einen geplanten Zeitraum, vieleicht über einen Monat hinweg, Nikotinpflaster mit mittlerer Dosierung verwendet. Während der letzten Wochen der Entwöhnungsphase werden die Pflaster mit der niedrigsten Dosierung eingesetzt. Bei konsequentem Vorgehen kann sich ein Raucher durch Anwendung der Nikotinpflaster seiner Nikotin-Sucht entledigt haben. Studien zeigen, dass Nikotinpflaster eine hohe Erfolgsquote aufweisen. Zwar greifen auch Raucher, die mit Nikotinpflastern gegen ihre Sucht ankämpfen, gelegentlich noch einmal zur Zigarette, doch führt dieser Missgriff kaum zu einem Rückfall in die Nikotinsucht, sondern bleibt eine Ausnahme.

Nachdem sich ein Raucher bewusst für das Aufhören entschieden hat, kann er durch einen Gang in die Apotheke und das rezeptfreie Erwerben von Nikotinpflastern nach einer Beratung durch den Apotheker seinen Weg in eine gesündere Zukunft starten.

 

Videos zum Thema Nikotin und Zigaretten:

bewegendes Video einer Tochter, deren Vater aufgrund des Rauchens gestorben ist