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Lebensmittelmotten
Die Lebensmittelmotten, die in Mehl-, Dörrobst-, und Getreidemotten zu unterteilen sind, sind unangenehme Schädlinge, die sich meist schon als Larven vor allem an Getreideprodukten, Dörrobst und Gebäck zu schaffen machen. Zu ihren weiteren Vorlieben gehören aber auch Genussmittel wie Kaffee, Kakao, Tee oder Schokolade.
Diese Lebensmittelmotten sind nicht nur unappetitlich anzusehen, sondern stellen durchaus auch eine Gefahr für die Gesundheit dar. Vor allem die Ausscheidungen der Larven, die sich von den Vorräten ernähren, sind aufgrund des möglichen Pilz-, oder Milbenbefalls gesundheitsgefährdend, weshalb diese Lebensmittel umgehend zu entsorgen sind. Man erkennt diese Parasiten an ihrer silbrig bis lehmbraunen Färbung der Flügel. Sie werden ca. 1,5 cm groß.
Wie es zu einem Befall mit Lebensmittelmotten kommt, ist unterschiedlich. So kann es durchaus sein, dass man sie sich schon mit dem Einkauf selbst ins Haus holt. Deshalb sollten die Lebensmittel noch vor dem Verstauen genau begutachtet werden. Löcher in der Verpackung können erste Hinweise sein. Zudem sind Gespinstfäden oder Kotreste ein eindeutiger Hinweis auf einen Befall. Ein Weibchen dieser Gattung schafft es, an die 200 Eier zu legen.
Bevorzugte Lage für die Brutstätte sind natürlich Lebensmittel, da so für die frisch geschlüpften Larven gleich ausreichend Nahrung vorhanden ist. Etwa einen Monat später gehen die Larven auf die Suche nach einem geeigneten Versteck für die etwa 10 Tage dauernde Verpuppung, meist in Zwischenräumen von Regalbrettern, Schubladen oder ähnlichen Vertiefungen, die man leicht übersieht. Grundsätzlich ist zu sagen, dass zu lange Lagerung den idealen Nährboden für Lebensmittelmotten darstellt. Auch die Aufbewahrung ist meist nicht ideal. So sollten alle Vorratsbehälter absolut luftdicht und verschlossen sein. Gerade für Nahrungsmittel wie Mehl, Rosinen oder Nüsse ist eine regelmäßige Kontrolle und für Schubläden, Regale und Schränke eine gründliche Reinigung unumgänglich.
Sollte trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen ein Befall mit Lebensmittelmotten bemerkt werden, gibt es einige Möglichkeiten, die Schädlinge wieder loszuwerden. Um sie vollends auszurotten und loszuwerden ist Gründlichkeit angesagt. Zuerst sollten alle Schränke und Regale mit Spiritus-, oder Essigwasser ausgewaschen werden. Da die Lebensmittelmotten keine Hitze vertragen, hilft es die Ritzen und kleinen Spalten in den Möbeln ein paar Minuten lang mit einem Heißluftföhn zu behandeln. Besonders bewährt im Kampf gegen diese Schädlinge haben sich Schlupfwespen.
Man bekommt sie im Fachhandel auf so genannten Nützlingskärtchen, die man bei seinen Vorräten auslegt. Die nur 0,4mm großen Schlupfwespen legen ihre Eier in die Eier der Lebensmittelmotten ab, worauf diese abgetötet werden. Die Nützlinge, die aus den Eiern entstehen, verschwinden aufgrund mangelnder Nahrung wieder von selbst.